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Bandmitglieder

Bandmitglieder

Ayac Iuan Jiménez Salvador
Ayac Iuan Jiménez Salvador
Trompete, Flügelhorn, Gesang, Elektronik

Die Wahrscheinlichkeit, Ayac Iuan Jimenez-Salvador beim Tee trinken anzutreffen, ist überdurchschnittlich hoch. Da ist es kein Wunder, dass der Genuss einer solchen Tasse auch einiges über seine Vorlieben verrät: subtil, reflektierend, sich Zeit nehmend, genießend und euphorisierend entwickelte er schon in jungen Jahren eine Leidenschaft dafür, versteckten Zusammenhängen geduldig nachzuspüren; dabei Unterschiedliches und weniger offensichtliches ausfindig zu machen. Deshalb liebt er es auch, sich mit den verschiedensten Bereichen intensiv auseinanderzusetzen und diese auf unvorhersehbare Art und Weise in sein Schaffen einfließen zu lassen. Das Studium der Biologie und der Feldenkrais Methode sind wohl am ehesten so zu verstehen.

Thomas Winalek
Thomas Winalek
Posaune, Basstrompete, Gesang

Thomas Winalek wurde die Musik bereits in die Wiege gelegt, sind doch seine Eltern und eigentlich die ganze Großfamilie Vollblutmusiker – daher besteht auch ungefähr die Hälfte der Zellerndorfer Musikkapelle aus dem „Winalek-Schneider-Clan“. Mit 6 Jahren begann er Sopranblockflöte, dann später Altblockflöte zu spielen. Damit wurde der Grundstein für seine Begeisterung für Blasinstrumente gelegt. Die zunächst eingeschlagene Trompeter-Karriere endete allerdings schnell, als Thomas sich in die tiefen Blechblasinstrumente verliebte und erst Tenorhorn, dann schließlich Posaune lernte. Letzteres tat er an der Musikuniversität in Wien, wo er sein Studium im März 2015 erfolgreich abschloss.Wenn er gerade nicht selbst spielt, liebt er es, das Autoradio bei jeder Art von Musik in seiner vollen Lautstärke auszunutzen – ganz zum Leidtragen der Mitfahrenden. Außerdem greift er auch sehr gerne zum Tennisschläger. Bei einer verlorenen Partie kann der sonst so positive und gemütliche Geselle auch schon mal ganz schön wütend und verbissen werden. Aber das passiert ihm nicht mit seinen Kollegen von Federspiel, denn da ist er bis dato ungeschlagen.

Matthias Werner
Matthias Werner
Posaune, Gesang

"Musik ist die Kunst in Tönen zu denken“, meint Matthias Werner – und genau das tut er auch bereits seit dem Kindergartenalter: Gerade einmal 5 Jahre alt, begann er Flöte zu spielen - das Einstiegsinstrument schlechthin. Mit dem Alter wuchs nicht nur das Interesse, sondern auch das Instrument – knapp 3 Jahre später war dieses sogar größer als er selbst – ausgerechnet eine Posaune sollte es fortan sein. Doch wie kann so ein zierlicher Bub ein Instrument bedienen, das zwei Köpfe größer ist als er? Mit einem akrobatischen Trick natürlich! Am Zug der Posaune knotete seine damalige Lehrerin eine Schnur und immer wenn der Arm für den richtigen Ton zu kurz wurde – schubste der kleine Matthias den überlangen Posaunenschlitten mit kräftigem Schwung nach vorn und holte ihn mit der Schnur ebenso schwungvoll wieder retour. Mittlerweile ist aus dem findigen kleinen Kerlchen ein ernstzunehmender Komponist, Sänger und Posaunist geworden, der alle diese Begabungen unter anderem bei Federspiel ausleben kann.

Philip Haas
Philip Haas
Trompete, Flügelhorn, Gesang

Geboren kurz nach Heiligabend 1987, bescherte Philip Haas seiner Mutter ein Weihnachtsgeschenk, das auf Lebzeiten vom Umtausch ausgeschlossen sein sollte – denn wer würde schon einen so strammen kleinen Jungen zurückgeben wollen? Seit damals lebt er ultimativ situativ, meidet den Konjunktiv genauso wie das Stimmungstief, ist immer positiv und ein Schmuseviech. Im Unterricht mit seinen Schülern agiert er nicht nur demonstrativ, sondern vor allem innovativ und sensitiv, selten destruktiv mit Imperativ, stattdessen lieber inspirativ. Alternativ greift er in Konzerten gern zum Mikrofon-Stativ und agiert dann eher kommunikativ - und das ultimativ kreativ. Läuft mal was schief, ist er statt aggressiv eher kooperativ und kontemplativ. Alles in allem ein wahrer Superlativ – nicht nur dekorativ, sondern durchwegs attraktiv.

Roland Eitzinger
Roland Eitzinger
Tuba, Gesang

Roland Eitzinger, geboren in einer kalten Winternacht in Salzburg. Vermutlich auch deshalb Liebhaber der Weihnachts-, und Winterzeit. Frühaufsteher, verbringt dann die Zeit am Morgen meistens mit seiner Tuba und getragenen, lyrischen, kantablen Einspielübungen und Etüden. Trotz seines nicht unbedingt voll ausgeprägten Orientierungssinnes fand er den Weg in die Großstadt München, um dort sein Diplom an der Hochschule für Musik und Theater auf der Tuba zu machen. Sein Masterstudium absolvierte er an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.

Simon Zöchbauer

Simon Zöchbauer

Trompete, Flügelhorn, Piccolo Trompete, Zither, Gesang, Komposition

Simon Zöchbauer ist nicht nur ein formidabler Musiker, sondern auch ein ziemlich verspielter Geist. Und da beides natürlich gut zusammen passt, stillt der an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst ausgebildete Trompeter seinen Spieltrieb nicht nur an allerlei Tischtennisplatten, Skateboards und Frisbees, sondern auch in gleich mehreren Musikprojekten, mit denen er ganz unterschiedliche Klangwelten bereist: Bei Federspiel hilft er bei der progressiven Grenzerweiterung Traditions-bezogener Klanglandschaften, während er mit Julia Lacherstorfer (Violine), David Six (Klavier) und Lukas Kranzelbinder (Kontrabass) im Ramsch & Rosen-Quartett an der experimentellen Vermengung von traditioneller Musik mit Improvisation und Jazz arbeitet. Und dann ist da noch sein Solo-Projekt – Albumdebüt 2019! – das eine ganz eigenständige Facette seines Schaffens zeigt: Mit so fein- wie tiefsinnigen Kompositionen für Streichquartett geht er hier ungehemmt seinem Drang nach Selbsterkenntnis nach – was bedeutet, dass neben elektronischen Klängen auch sakrale Musik eine wichtige Rolle spielt. Damit nicht genug, ist Simon auch abseits des aktiven Musizierens musikalisch tätig: Beim wellenklænge-Festival in Lunz am See gestaltet er zusammen mit Julia Lacherstorfer nicht nur das künstlerische Programm, sondern rief auch einen neuen Workshop für Komposition, Improvisation und Klangkunst ins Leben und widmet sich somit auch der Aus- und Fortbildung des spielenden Nachwuchses.

Frédéric-Alvarado-Dupuy
Frédéric Alvarado-Dupuy
Klarinette, Gesang

Frédéric Alvarado-Dupuy, geboren in Wien, ist Klarinettist mit Leidenschaft. Trotz seines Masterstudiums der klassischen Klarinette in Wien und Utrecht/NL zieht er keine Grenze zwischen Alter oder Neuer Musik, Volksmusik oder Avantgarde, denn alles was gut ist und ihm gefällt, das spielt er. Mit Federspiel auf den großen Bühnen im In,- und Ausland, und mit anderen Freunden im Wirtshaus. Und wenn ge-rade nichts Passendes zu finden ist, schreibt er auch mal seine eigene Musik oder unterrichtet junge Ensembles an der MUK in Wien.